Empfindliche Kunststoffteile brauchen definierte Abläufe. Deshalb werden Übergaben, Prüfungen, Verpackung und Lagerung so geplant, dass Sauberkeit und Bauteilqualität nicht durch den Prozess selbst gefährdet werden.
Kunststoffteile für die Pharmaindustrie

Kunststoffteile für pharmazeutische Anwendungen
Bei Kunststoffteilen für pharmazeutische Anwendungen stehen häufig Sauberkeit, Wiederholgenauigkeit und sichere Handhabung im Vordergrund. Das betrifft nicht nur das Formteil selbst, sondern auch die Art, wie es gefertigt, geprüft, gereinigt, montiert und verpackt wird.
BERGER verbindet Präzisionsspritzguss mit einer klar strukturierten Prozesskette. So entstehen Bauteile und Baugruppen, bei denen Werkstoff, Fertigung und nachgelagerte Schritte von Beginn an auf die Anwendung abgestimmt werden.
Sauberkeit beginnt vor dem Reinraum
Reinheit lässt sich nicht am Ende eines Prozesses „hinzufügen“. Sie entsteht durch geeignete Werkstoffe, robuste Werkzeug- und Prozesskonzepte, kontrollierte Handhabung und definierte Übergaben zwischen den einzelnen Prozessschritten.
Je nach Anforderung berücksichtigen wir Reinigbarkeit, Partikelrisiken, Bauteilgeometrie, Verpackungskonzept und Prüfmerkmale bereits in der technischen Bewertung. Gerade bei sensiblen Anwendungen verhindert diese frühe Klärung spätere Reibungsverluste im Anlauf.
Kontrollierte Weiterverarbeitung und Verpackung
Für pharmazeutische Kunststoffteile können neben dem Spritzguss weitere Schritte relevant sein: Reinigung, Montage, Sichtprüfung, Zwischenlagerung oder Verpackung. Diese Abläufe werden so geplant, dass die geforderte Bauteilqualität nicht nur erzeugt, sondern auch erhalten bleibt.
Bei Bedarf erfolgen geeignete Prozessschritte im Reinraum der ISO-Klasse 7. Der Fokus liegt dabei auf einer nachvollziehbaren Prozessführung – vom Umgang mit dem Einzelteil bis zur verpackten Einheit.
Worauf wir in pharmazeutischen Anwendungen achten
Die Werkstoffwahl richtet sich nach Funktion, Verarbeitung, Reinigbarkeit, regulatorischen Kundenvorgaben und dem späteren Einsatzumfeld. Bei Bedarf werden auch Hochleistungspolymere bewertet.
Ein gutes Muster genügt nicht. Für stabile Serien müssen Werkzeug, Prozessfenster, Prüfmerkmale und Weiterverarbeitung belastbar zusammenspielen.
Wo Nachweise, Freigaben oder Rückverfolgbarkeit gefordert sind, werden sie in den Ablauf integriert. Das schafft Transparenz und erleichtert die Abstimmung mit Qualitätssicherung, Einkauf und Entwicklung.


