Unternehmensentwicklung
Entwicklung mit technischem Ursprung
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Gründung als Spritzgiess-Technikum
BERGER startet in Kenzingen als Spritzgiess-Technikum. Im Mittelpunkt stehen Bemusterung, Werkstofffragen, Prozessauslegung und der Anlauf neuer Spritzgießwerkzeuge.
Diese technische Prägung bleibt bis heute entscheidend: Anforderungen werden früh geprüft, Machbarkeit realistisch bewertet und Bauteile im Zusammenspiel von Material, Werkzeug, Prozess und Qualität entwickelt. -
Einführung eines PPS-Systems
Mit dem PPS-System werden Planung, Fertigungssteuerung und Auftragsabwicklung verbindlicher organisiert.
Damit entsteht die Grundlage, wachsende Projekt- und Serienumfänge transparent zu planen und kontrolliert in die Fertigung zu überführen. -
Erstzertifizierung nach ISO 9001
BERGER lässt das Qualitätsmanagement erstmals nach ISO 9001 zertifizieren.
Geregelte Abläufe, klare Verantwortlichkeiten und dokumentierte Freigaben schaffen mehr Sicherheit in Bemusterung, Projektabwicklung und Serienfertigung. Das zertifizierte Qualitätsmanagement ist auf der Seite Qualität & Zertifikate dokumentiert. -
Neuausrichtung in Richtung Serienproduktion
Der Fokus verschiebt sich von einzelnen Bemusterungen hin zu reproduzierbaren Serienprozessen für kundenspezifische Kunststoffteile.
Der Blick aus dem Technikum bleibt erhalten: Funktion, Werkstoff, Werkzeugkonzept, Prozessführung und Prüfung werden gemeinsam betrachtet - als Basis belastbarer Serienlösungen. -
Einführung eines CAQ-Systems
Das CAQ-System verknüpft Prüfplanung, Prüfergebnisse, Freigaben und qualitätsrelevante Informationen enger mit Entwicklung, Bemusterung und Serie.
Gerade bei engen Toleranzen, funktionskritischen Merkmalen und dokumentationsnahen Anforderungen wird Qualität damit früher geplant und nachvollziehbarer abgesichert. -
Ausbau der Fertigungskapazität
Zusätzliche vollelektrische Spritzgießmaschinen erweitern die Fertigung, darunter die ELEKTRON EVO50-120 und die ELEKTRA EVOLUTION 110.
Sie schaffen Kapazität für technische und medizintechnische Serienprojekte, bei denen konstante Prozessfenster, kontrollierte Bewegungsabläufe und gleichbleibende Teilequalität entscheidend sind. -
Neubau und Kapazitätserweiterung
Der Neubau am Standort Kenzingen schafft zusätzliche Flächen für Fertigung, Organisation und qualitätsrelevante Prozesse.
Kürzere Wege, klarere Abläufe und mehr räumliche Reserven stärken die Voraussetzungen für weiteres Wachstum und anspruchsvollere Kundenprojekte. -
Reinraum und RDG in Betrieb genommen
Mit Reinraum ISO-Klasse 7 und RDG (Reinigungs- und Desinfektionsgerät) erweitert BERGER die Prozesskette um Reinigung, kontrolliertes Handling, visuelle Kontrolle und Verpackung.
Damit lassen sich sensible Kunststoffteile für medizintechnische, pharma-nahe und qualitätskritische Anwendungen über den gesamten Prozess hinweg sauber und dokumentiert abbilden. -
Weitere Investitionen in stabile Serienprozesse
Weitere vollelektrische Spritzgießmaschinen vergrößern den Maschinenpark, unter anderem die Milacron eQ230 und die ARBURG ALLROUNDER 370 A.
Der Ausbau stärkt die Fertigung präziser Kunststoffteile, pharma-naher Anwendungen und größerer technischer Formteile - mit Fokus auf reproduzierbare Parameter und sichere Serienanläufe. -
Technische Spezialisierung weiter geschärft
BERGER fokussiert sich heute auf technische Kunststoffteile mit hohen Anforderungen: Präzisionsspritzguss, Mikrospritzguss, Hochleistungspolymere, PEEK-Verarbeitung und ergänzende Reinraumprozesse.
Damit schließt sich der Kreis zum Technikum: Entscheidend ist nicht nur das fertige Teil, sondern die technische Einordnung von Funktion, Material, Werkzeug, Prozess, Prüfung und Serienfähigkeit - sichtbar etwa an einer PEEK-Lagerbuchse mit über 10 Millionen Formteilen pro Jahr.